SCHLAFEN, EINSCHLAFEN, AUFWACHEN

Wenn wir uns Gedanken zum Schlafen machen, dann ist es sinnvoll sich auch Gedanken zum Aufwachen, Ausruhen und Einschlafen zu machen.

Zu Anfang schlafen Babys meist noch zu allen Zeiten an allen Orten. Sie brauchen sehr viel Schlaf und sie fallen quasi in den Schlaf beim Trinken, beim Ausruhen, beim Tragen, beim Geschoben werden im Kinderwagen.

Nach 2-3 Monaten fallen Babys aber nicht mehr einfach in den Schlaf, sondern wir müssen sie beim Einschlafen begleiten.

Wie Babys einschlafen hängt sehr davon ab, wie sie es bis hierher erlebt haben, also wie sie es gewöhnt sind. Gewohnheiten geben Babys und Kindern Sicherheit. Für sie ist es sehr anstrengend, sich von diesen Gewohnheiten wieder zu verabschieden und neue Gewohnheiten zu erlernen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, schon in den ersen Wochen nach der Geburt zu überlegen, welche Gewohnheiten ihr eurem Kind anbieten möchtet. Ihr habt die Chance Einfluss darauf zu nehmen, wie euer Kind einschläft. Ob es Hilfe braucht, oder ob es das selbstständig lernen wird.

Sind die Babys gewöhnt beim Trinken einzuschlafen, so werden sie es auch weiterhin so fordern. Sie benötigen beim Einschlafen die Brust oder die Flasche. Ebenso verhält es sich beim Einschlafen im Kinderwagen oder auf dem Arm.

Ich finde es für Kinder am Schönsten, wenn sie lernen ohne Hilfsmittel und fremde Hilfe einzuschlafen. Das bedeutet, dass sie selbst in den Schlaf finden. Ohne Schnuller oder Flasche oder Brust. Ohne getragen zu werden und ohne akustische Animation.

Eure Kinder können das, wenn ihr sie dabei aufmerksam begleitet.

Viele Jahre habe ich Kinder dabei beobachtet und sie dabei unterstützt allein einzuschlafen. Wenn ihr mögt könnt ihr jetzt an einem kleinen Mini-Workshop teilnehmen:

Wir beginnen mit dem Aufwachen. Der erste Schritt zum selbstständigen Einschlafen.